Wandl, Getz Moa, Yung Huren

Samstag, 15. Dezember 2018, 22:00 - 1:00

WANDL

Der 22-jährige Wandl
hat sich in den letzten Jahren zu einem der progressivsten und
interessantesten Produzenten Europas entwickelt. Sphärisch, bassig,
based spannten seine EP Releases „Milk“ (noch als Zweitpunktnull),
„Soon“ und der Affine-Einstand „Far Way Home“ den Bogen zwischen
Brainfeeder-Beatschule und Schlafzimmer-Soul. Bei seinem Debüt Album
„It’s All Good Tho“ geht Wandl noch einen Schritt weiter: Der Meister
des verschleppten Loops spielt fast alle Spuren selbst ein, schleift
seine Stimme durch den Sampler, verfremdet, entblößt – und scheut sich
nicht mehr vor großen Hooks. „It’s All Good Tho“ stellt den Wahl-Wiener
als gewachsenen Sänger in den Vordergrund. Doch der Reihe nach: Bereits
in frühen Teenagerjahren begann Wandl mit Musikproduktionssoftware zu
experimentieren und seine ersten Songs zu schreiben. Durch HipHop
sozialisiert und Rap Tunes inspiriert verfolgte der geborene St. Pöltner
konsequent seine eigene musikalische Vision. Dabei sind ihm
Genre-Begrifflichkeiten von Anfang an egal, viel mehr steht das
Bildhafte bei seinen Produktionen und Live Shows (gemeinsam mit Visual
Artist Clemens Haas) im Fokus. Nachdem Wandl 2015 mit Crack Ignaz „Geld
Leben“ aufgenommen hatte – für Juice, All Good und Intro eines der
besten Deutschrap-Alben der letzten Jahre –, zog er sich zurück.
Abgeschottet und im Studio von Dorian Concept – Labelmate, Mentor, Held
und Albumgast – schrieb er an der Gitarre, Rhodes, Geige und Synthie und
sang verschroben-schöne Song-Skizzen ins Handy, die zu Post-R’n’B
Perlen anwachsen. 2016, mitten in der Produktionsphase von „It’s All
Good Tho“ zog er für einige Wochen nach Hamburg und schrieb für die
Abschlussprüfung eines befreundeten Regisseurs die Musik zum Stück „Der
gestohlene Gott“. Wandl feilte tagsüber an der Inszenierung, nachts am
Album, nahm Vocals und den Flügel im riesigen Theater-Foyer auf – und
lernte bei den Live-Vorführungen einiges über Intuition.

Die Dramaturgie-Erfahrung spielt er nun gekonnt aus. Weiteres wird folgen. Sky is the limit.

https://www.facebook.com/wandlmusic

Getz Moa

über sich: Homeshake-esque downtempo Bedroom-Vibes und detuned
Synths. Ein bisschen Kevin Parker, oder auch Mild High Club wenn man
will

https://getzmoa.bandcamp.com/releases

YUNG HUREN

 „Warum hat der Junge eine Frauenstimme?“

„Hab zuerst gedacht, das wäre ein Weib.“

„Ist es jetzt eine Frau oder ein Mann?“

Ist Sie ein Er? Ist Er ’ne Sie?

Was
wäre, wenn Yung Hurn eine Frau wäre? Oder was wäre, wenn eine Frau
Yung Hurn wäre? Passt Drag zu Rap? Passt Yung Hurn in die Kunst? Und
warum sind eigentlich alle so verwirrt?

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